mit dem Nachwuchs on Tour

08.08.2018

 

CRF 250 Rally                    Streckenverlauf                        Tourlänge: 170 km

 

"Die Harzer Sommerferienabschlusstour bei + 33 - 38 Grad"

 

Es ist der letzte Schulferientag in Niedersachsen und Sohnemann wollte unbedingt noch eine Tour in den Ostharz zum Bremer Teich machen. Es hatte sich in seinem Kopf festgesetzt, die Classiker-Mofatour aus dem Vorjjahr... es sollte eine Wiederholung auf 125 und 250 ccm werden.

 

Wetter traumhaft, sonnig und aber etwas zu heiß! Aber es ging früh um 09.00 Uhr über Wernigerode in den etwas kühleren Oberharz. Stempeln wollten wir auch wieder, sodass wir am Besucherbergwerg Büchenberg bei Elbingerode den ersten Stopp einlegten. Über Rübeland und der Rappodetalsperre ging es weiter zur Stempelstelle 65 und 64 (Todtenrode/Böser Kleef). Abkühlung war nach den Wandereinheiten dringend angesagt. Der Harzfluss Bode war in Treseburg ein idealer Ort dafür.

 

Über Güntersberge, der Harzhochstraße, erreichten wir die Selkebahn und den Bahnhof Alexisbad. "Mittagszeit"  - wir fuhren noch bis zum Bremer Teich (Ziel der Classic-Mofatour 2017), wo wir kurz vor der Mittagspause am Kiosk noch eine Currywurst-Pommes bekamen. Nach einer Badestunde ging es über den heißen Vorharz, entlang der Vorjahresstrecke zurück nach Bad Harzburg. Um 16.30 Uhr, nach 170 km, war Sohnemann und Vater begeistert von der Wiederholungstour, die wir sicher in einigen Jahren nochmals fahren werden ... (die Frage nach der Hubraumklasse stellt sich dann - gerne auch wieder mit 49 ccm...)

                                        09. Juni 2018

 

CRF 250 Rally            Streckenverlauf                            Tourlänge: 273 km

 

TDBW18 auf dem Fliegerhorst Wunstorf & Fischbrötchen essen am Steinhunder Meer

 

Ein Tag der Superlative ... Perfektes Sommerwetter zum Start um 08 Uhr mit Tochter auf ihrer CRF L ´gen Wunstorf zum TDBW18. Wir wählten wie immer eine Route abseits der Autobahnen und Bundesstraßen und stießen schon nach wenigen Kilometern auf neue interessante Kurvenstrecken, die sich im Verlauf bis Hildesheim immer wieder neu für uns zeigten. Abwechselung auch entlang der ICE Strecke, Überquerung der 250 Jahren alten Leine Brücke und die Einfahrt auf den Fliegerhorst Wunstorf, mit Sonderparkplatz auf einer der Start- und Landebahnen für Zweiräder. Hier gleich ein nettes Mopedtreffen... ABER schon beim Umziehen auf Sommerbekleidung der erste echte "Kracher" ... Der Eurofighter zeigte genau über uns, was technisch alles in ihm steckt. Atemberaubender Lärm und Manöver zum wegschauen ... Klasse, hat sich schon gelohnt. Über Schattelbusse ging es zum Hauteingang, wo auf dem Vorfeld zahlreiche Flugzeuge der Bundeswehr, u.a. der neue A400M, aus direkter Nähe angeschaut werden konnten. Wieder ein START, diesmal der A400M, das neue Transportflugzeug für viele europäische Mitgliedsstaaten. Es benötigt nur wenige hundert Meter Start- und Landebahn und wirkt mit seinen 4 Propellermotoren, sowie seiner Front, mächtig aus. Aus meiner Sicht hat dieses Transportflugzeug uns klar überzeugt... Wann die Technik endlich Serienreif ist, fragt man lieber andere. Die Temperaturen stiegen stetig, vor allem nachdem sich die letzten Wolken vorzogen. Hitze war angesagt und trinken, trinken, trinken. Unseren geplanten Abstecher zum Steinhuder Meer zogen wir daher zeitlich etwas vor. Zunächst wurde gebadet und dann lecker Fischbrötchen gegessen. Nach einem Tankstopp ging die Reise wieder zurück in den Vorharz!

 

                                                                                                                                                                                aktueller KM-Stand CRF 250 Rally: 4606 km

Bilder:

                                03. - 06. Mai 2018

 

Mit dem Nachwuchs zum

 

17. Twindurotreffen auf die Tonenburg ins Weserbergland 

 

Motto: 30 Jahre Africa Twin 1988 - 2018

 

Wetter: sonnig +4 bis +24 Grad

Mopeds: Honda CRF 250 L, Honda CRF 250 Rally und KMX125

Streckenlänge inkl. An- und Rückfahrt: ca. 550 km

 

Streckenführung An-/Abfahrt

 

Bericht / Bilder / Rückblick unter Twinduro.de

 

                                          

Bereits am Donnertag Nachmittag ging es los.  Tochterchen hatte erst vor einer Woche ihren A2 Aufstieg bestanden und startete mit ihrer CRF 250 L vor ihrer ersten großen Tour.

 

Schön, eine Reisebegleiterin mit eigener Enduro in der Familie gefunden zu haben...

 

Ziel war die Tonenburg im Weserbergland bei Höxter. Die Streckenführung wurde abseits von den großen Bundesstraßen gewählt, sodass wir für die 115 km Anfahrt zwar gut 2 1/2 Stunden benötigten, aber Dörfer und Landschaften kennenlernen durften, die ich noch nie zuvor gesehen hatte!

 

Im Bettenlager hatten wir noch freie Auswahl und wir genossen bei leckerem Abendessen den ruhigen Vortag!!

 

Den Freitag Vormittag nutzten wir nach dem Frühstück zum Kennenlernen der Umgebung. Wir fuhren das Roadbook des Twindurotreffens 2017 ab und der Nachwuchs konnte hier gleich erste Navigationserfahrungen sammeln.

 

Wasserdurchfahrt, Schotterstrecken aber auch wieder das Sturmtief "Friederike" beschäftigte unser Weiterkommen aufgrund zahlreicher Baumstürze.

 

Gegen 15 Uhr wurde der weitere Nachwuchs in Freden an der Leinebrücke aufgenommen. Auch für den A1 Absolventen mit seiner KMX 125 seine erste lange Tour.

 

 

 

Für beide Nachwuchsenduroristen eine sehr gute Veranstaltung, um ihre Mopeds und das Gruppenfahren kennen zu lernen. Der Veranstalter lobte die Teilnahme der zahlreichen Nachwuchsteilnehmer, was für ein klasse Familientreffen führte.

 

Die Roadbookausfahrt mit ihren Zusatzaufgaben schlossen wir als 5. Platzierter von 21 Teams erfolgreich ab!

 

Pet und Gesine von der Tonenburg überboten mit ihrer Lokation und der Rundumversorgung wiedermals alle Erwartungen...

 

Das Motto "30 Jahre Afrika Twin 1988 - 2018" wurde sehr liebevoll ins Treffen eingebettet und führte mit zum Erfolg bei. Wiederholung 2019 garantiert !!! DANKE!!!

                                                                                                                                                                                  aktueller KM-Stand CRF 250 Rally: 3995 km


17. - 18. Juli 2017:  Vater und Sohn auf Mofa-Tour!

 

Mit der Hercules Prima 5 und Solo-Mofa zur 25 km/h Entschleunigungstour in den Ostharz nach Gernrode zum        Bremer Teich!

 

Es war mal vorweg genommen, die Tour meines Lebens! Vor über 32 Jahren musste ich selbst mit einer KTM die 25 km/h ein Jahr vor dem "großen" Klasse 4 Führerschein "aushalten". Es wurde gebastelt, geschraubt und sich in Kiesgruben rum getrieben ...

 

Jetzt im Sommer 2017 war es wieder so weit. Mein 15 Jähriger Sohn fährt selbst Mofa. Natürlich eine richtige Mofa und kein Roller. Die 92ér Prima 5 hat den selben 2-Gang Sachs-Motor wie meine KTM vor 32 Jahren. Ungetunt fährt sie ca. 28-30 km/h. Meine SOLO-Automatik schafft im Windschatten eher nur 26-28 km/h. Am Anstieg eher noch weniger. Die Rollen waren somit verteilt. Der Vater, mit noch mehr "Eigengewicht", stellte die Reisegeschwindigkeit. Hinzu kam bei beiden noch eine komplette Zelt-und Campingausstattung.

 

Bei bestem Sommerwetter, von über 25 Grad, fuhren wir von Bad Harzburg in Stapelburg über die Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt. Weiter ging es zum 1. Etappenziel nach Ilsenburg. Am Forellenteich ließen wir die Motoren etwas abkühlen und führten bedenkenlos einen ersten Technikcheck durch. Die beiden Tanks waren noch so gut wie voll. Weiter ging es immer am Harzrand Richtung Osten, südlich der B6n nach Wernigerode. Die mit Kohlenstaub angereicherte Luft der Harzer Brockenbahn zog unter unseren Helmen.  Nach gut einer Stunde Fahrzeit gönnten wir uns eine erste Bratwurst vom Holzkohlegrill.

 

Über Benzingerode, Heimburg ging es weiter nach Blankenburg. Nach der Stadtdurchfahrt wurde es erstmals richtig bergig. Vorbei an der Teufelsmauer ging es hinauf in Richtung Timmerode. Oh, die SOLO hatte zu kämpfen. Mein Sohn wartete oben an der Bergkuppe.

 

Über Thale, Neinstedt erreichten wir Gernrode. Der letzte Ort vor dem Einfahren in den Harz. Getränke und Grillgut für den Abend wurden frisch eingekauft. Das Gewicht stieg weiter an und dann kam der Anstieg auf der L 243. Bereits in der Serpentine sah ich meinen Sohn mit der Hercules nur noch als kleinen Punkt. Die SOLO schaltete automatisch in den 1. Gang. Gefühlt blieb ich stehen ... ich nahm die Pedalen hinzu, was aber nicht wirklich mehr Vortieb brachte. Nach einer gefühlten 1/2 Stunde sah ich den Abzweig zum Bremer Teich. Gelangweilt saß mein Sohn auf seiner aufgebockten Hercules. "Na Papa auch schon da ..." Ich wünschte mir erstmal wieder ein stärkeres Moped unter meinem Hintern ... nein nicht wirklich, es war ein traumhaftes Gefühl in 3 km am Ziel zu sein. Stolz fuhren wir nebeneinander durch den Wald und auf den Campingplatz mit dem Badesee. Die Benzingespräche begangen bei einem traumhaften Nachmittag und Abend.

 

Wir wählten die identische Strecke für die Rückfahrt. An der Landesgrenze zu Niedersachsen (Stapelburg/Eckertal) hielten wir am Grenzdenkmal noch einmal inne und blickten auf eine wunderschöne Vater-Sohn-Tour zurück ... 2018 folgt eine Wiederholung mit 50 oder 80 ccm Hubraum!

 

Streckenführung

 

"Für die ca. 160 km verbrauchten beide Mofas gerade mal 2 - 2,5 Liter Benzin-/Ölgemisch. Beide Fahrer tranken an den Tagen deutlich mehr Flüssigkeit als die Sachs-Motoren verbrauchten!"